Umbau des Busbahnhofs in Rodenkirchen abgeschlossen
Neue Signaltechnik in Betrieb - Busverkehr läuft seit Montag wieder normal
Seit Anfang dieser Woche ist der "neue" Busbahnhof in Köln-Rodenkirchen durch die Kölner Verkehrs-Betriebe AG wieder in Betrieb genommen worden. Nachdem letzte Testläufe für die Signaltechnik erfolgreich verlaufen sind, konnten auch die bisherigen Ersatzhaltestellen aufgehoben werden. Die Fahrgäste können nun auf den elektronischen Anzeigetafeln die jeweilige Busse, ihre Fahrziele und die Ankunftszeiten verfolgen, außerdem sind diese Hinweise durch Ansagen auch akustisch wahrnehmbar.
Anfang Juli dieses Jahres begannen im Stadtteil Rodenkirchen die Arbeiten des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik für den Umbau des Busbahnhofs an der Ringstraße. Zusätzlich wurden in dem angrenzenden Kreuzungsbereich Friedrichstraße, Maternusstraße, Brückenstraße und Ringstraße die Fahrbahndecken saniert, die Gehwege teilweise neu hergestellt und die vorhandene Ampelanlage erneuert. Alle Fußgängerüberwege im Kreuzungsbereich verfügen nun auch über eine umfassende Blindensignalisierung. Die Kosten des gesamten Umbaus belaufen sich auf rund 500.000 Euro.
Das maßgebliche Ziel des Umbaus des Busbahnhofs und der gesamten Kreuzung war die Herstellung der Barrierefreiheit bei gleichzeitiger Steigerung des Komforts für die Fahrgäste. Dieses konnte erreicht werden: Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Sehbehinderte können sich dort nun weitgehend ohne fremde Hilfe im Straßenverkehr zurechtfinden und die öffentlichen Verkehrsmittel erreichen. Außerdem können durch den Umbau der Bahnhofsfläche und der Signalanlagen nun die in Fahrtrichtung Süden verkehrenden Busse direkt über die Maternusstraße fahren.
