Severinstraße: TÜV-geprüfte Sicherheit
Wirtschaftsdezernent erinnert Gewerbetreibende an Frist für Kreditprogramm
Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans äußert nach seinem Treffen am Donnerstag, 7. Mai 2009, mit Gewerbetreibenden von der Interessengemeinschaft Severinsviertel voller Überzeugung:
Keine Kölner Straße ist in punkto Bausicherheit so auf Herz und Nieren geprüft worden wie die Severinstraße.
Laut den Kölner Verkehrs-Betrieben, die neben der Industrie- und Handelskammer zu Köln sowie einigen Banken an der Runde teilnahmen, sind mittlerweile 460 Gebäude entlang der Straße vom TÜV geprüft. Dabei wurden auch allgemeine Baumängel erkannt, wie sie überall zu verzeichnen seien - im Severinsviertel allerdings verbunden mit der beruhigenden Prüfaussage des TÜV, dass keinerlei Gefährdung zu erkennen sei. Insgesamt lägen 530 Überprüfungsanträge vor.
Weitere Themen der Runde waren das attraktive Kreditprogramm für die örtlichen Geschäftsleute, der Stand der Umsetzung des Veedelsmanagements und die geplanten Marketingaktivitäten. Die NRW.Bank und die Sparkasse KölnBonn wiesen noch einmal darauf hin, dass das Angebot für die Inanspruchnahme der vergünstigten Umschuldungs- und Kreditmöglichkeiten für die durch den Archiveinsturz geschädigten Betriebe bis zum 30. Juni befristet sei. Von einer Fristverlängerung könne man aufgrund der strengen Auflagen durch das europäische Beihilferecht nicht ausgehen. Der Wirtschaftsdezernent rät den geschädigten Unternehmen deshalb dringend, den Kredit- beziehungsweise Umschuldungsbedarf mit der Möglichkeit einer zweijährigen Zahlungsbefreiung zu prüfen und sich so schnell wie möglich mit der Hausbank in Verbindung zu setzen.
