Donnerstag, 30. 04. 2009, 16:23 Uhr

Erweiterungsbau für das Kölner Stadtmuseum

Stiftung realisiert den Siegerentwurf

Am 25. September 2008 hat der Rat der Stadt Köln das Schenkungsangebot eines Erweiterungsbaus für das Kölnische Stadtmuseum mit großer Mehrheit angenommen.

Das im Schenkungsvertrag vereinbarte Workshopverfahren wurde daraufhin in einstimmigen Konsens durchgeführt und abgeschlossen. Es hatte die Aufgabe, einen eingeschränkten Architektenwettbewerb im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung auf der Grundlage der Voruntersuchungen und des Vorentwurfes des Büros Kottmair durchzuführen und die fünf Entwürfe nationaler und internationaler Architekten zu beraten.

An dem moderierten Workshop waren Oberbürgermeister Fritz Schramma, Vertreter der Stiftung, des Gestaltungsbeirates, des Rates der Stadt Köln und der Verwaltung beteiligt. Fachmoderatorin des Verfahrens war Frau Prof. Christl Drey, Büro Drey + Riemer aus Köln.

Vor der heutigen, abschließenden Sitzung des Workshops hatten die beiden Architekturbüros Kottmair aus Köln und raumzeit aus Berlin einvernehmlich erklärt, dass sie eine Arbeitsgemeinschaft zur Durchführung der weiteren Planungen für den Neubau und auch für die Bestandsgebäude gebildet haben. Zur Ausführung kommt der von dem Büro raumzeit entwickelte Vorentwurf, der von dem Workshop ausgewählt wurde.

Sowohl die Stiftung als auch Oberbürgermeister Schramma zeigen sich außerordentlich erfreut über die jüngste Entwicklung. Durch den erzielten breiten Konsens über die äußere Gestalt des Erweiterungsbaus des Kölnischen Stadtmuseums, werde der Kölner Bürgerschaft ein auch stadtgestalterisch wunderbares Geschenk bereitet. Den architektonisch herausragenden Museumsbauten der Stadt werde über diese großzügige Schenkung eine weitere „Perle" hinzugefügt, die mit dem Namen der Stiftung untrennbar verbunden sein wird.

Die Baumaßnahme, die auch die Sanierung und den Umbau des Bestandsgebäudes des Kölnischen Stadtmuseums, nämlich das Zeughaus und die alte Wache, umfassen, soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Es wird von einer drei- bis vierjährigen Bauzeit ausgegangen. Die Stadt hat sich mit der Annahme der Schenkung verpflichtet, auch eine städtebaulich qualitätsvolle Neugestaltung des Museumsumfeldes und insbesondere eine eingeschränkte Verkehrsnutzung im Bereich der Zeughausstraße umzusetzen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Inge Schürmann

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