Neuer Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienst
Rund um die Uhr schnelle und bedarfsgerechte Hilfe für gefährdete Kinder
Am Montag, 2. Februar 2009, nimmt der neue Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienst des Amtes für Kinder, Jugend und Familie seinen Dienst auf. Rund um die Uhr - also auch nachts, an Feiertagen und Wochenenden - bearbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah und bedarfsgerecht alle Meldungen über den Verdacht oder die Feststellung von Kindeswohlgefährdungen. Der GSD kann bei akutem Handlungsbedarf unmittelbar Hilfestellung leisten und verfügt über die erforderliche Entscheidungskompetenz. Das reicht bis zu der Möglichkeit, ein gefährdetes Kind in Obhut nehmen zu können.
Der Rat der Stadt Köln beschloss die Neuschaffung des GSD im März 2008, nachdem der Gesetzgeber - als Reaktion auf Vernachlässigungsfälle mit Todesfolge - den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz präzisiert und verstärkt hatte. Insgesamt hat der Rat 45 Stellen für den GSD bereitgestellt, die ersten 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnen heute ihren Dienst.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten den Allgemeinen Sozialen Dienst des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, an den weiterhin steigende Anforderungen gestellt werden, zunächst in den Stadtbezirken Innenstadt, Kalk, Rodenkirchen und Mülheim tätig. Es ist geplant, dass der GSD in der zweiten Jahreshälfte 2009 seine Tätigkeit auf die übrigen Stadtbezirke ausweitet.
Der Tagesdienst der ASD-Außenstellen ist unter folgenden Telefonnummern erreichbar, die außerhalb der regulären Dienstzeit auf das Mobiltelefon der Rufbereitschaft umgeleitet werden:
| Stadtbezirk | Telefon |
|---|---|
| Innenstadt | 0221 / 221-91999 |
| Rodenkirchen | 0221 / 221-92999 |
| Lindenthal | 0221 / 221-93999 |
| Ehrenfeld | 0221 / 221-94999 |
| Nippes | 0221 / 221-95999 |
| Chorweiler | 0221 / 221-96999 |
| Porz | 0221 / 221-97999 |
| Kalk | 0221 / 221-98999 |
| Mülheim | 0221 / 221-99999 |
