Bund zeichnet Verkehrsplanung des Quartiers Kolumba aus
Parlamentarischer Staatssekretär lobt den innovativen Kölner Ansatz
Die Stadt Köln ist für ihr vorbildliches Verkehrskonzept des Quartiers Kolumba ausgezeichnet worden.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung BMVBS, hatte zusammen mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR im Sommer 2007 eine „Best-Practice"-Suche unter dem Motto „Vernetzung im Verkehr zur Verbesserung von städtischen Quartieren" gestartet. Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im BMVBS, hat dem Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln, Klaus Harzendorf, in diesem Monat in Berlin eine der begehrten Siegerurkunden überreicht. Kasparick zur Begründung:
Für den innovativen Ansatz und den vorbildlichen Beitrag zur Vernetzung im Verkehr spreche ich meine besondere Anerkennung aus.
Prämiert wurde die geplante Parkraumneuordnung, da sie den ruhenden Verkehr zugunsten einer verbesserten Aufenthaltsqualität in einem zentralen Innenstadtquartier verlagert. Über die genauen Details des Konzeptes wird das Amt für Straßen und Verkehrstechnik am 4. Februar 2009 interessierte Anwohnerinnen und Anwohner im Rahmen einer Bürgerversammlung informieren.
Lärm, Schadstoffe, fehlende Erholungsflächen und ein erhöhtes Gefährdungspotential können die Lebens- und Aufenthaltsqualität in städtischen Quartieren erheblich mindern. Daher sind zukunftsgerechte Konzepte gefordert, die die Mobilitätsvielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner erhalten und gleichzeitig die Immissionen reduzieren. Bundesweit wurden bereits in vielen Städten und Gemeinden integrierte Konzepte wie auch Verkehrskonzepte für sichere, lebenswerte und lebendige Quartiere aufgestellt und Maßnahmen für ein Mehr an Lebens-, Aufenthalts-, Freizeit- und Verkehrsqualität umgesetzt.
