Neue Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender
Vernetzung soll den einzelnen Initiativen effizienteres Arbeiten ermöglichen
Am heutigen Montag, 25. September 2006, findet die konstituierende Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender statt. Sie soll die Mitwirkung der Lesben, Schwulen und Transgender auf kommunaler Ebene stärken. Die Stadtarbeitsgemeinschaft besteht aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Lesben- und Schwuleninitiativen, Mitgliedern der Ratsfraktionen und der Verwaltung. Ob weitere Institutionen ständig oder zeitweilig vertreten sind, entscheidet die Stadtarbeitsgemeinschaft. Stimmberechtigte Mitglieder sind der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLUST), der Lesben- und Schwulenverband (LSVD), die Aidshilfe Köln, Rubicon, der SC Janus Köln und das Jugendzentrum any-way.
Der Rat der Stadt Köln hat am 22. Juni 2006 die Einrichtung der neuen Stadtarbeitsgemeinschaft beschlossen. Die Geschäftsführung übernimmt die Dezernentin für Soziales, Senioren, Wohnen und Beschäftigungsförderung Marlis Bredehorst.
Über die Stadtarbeitsgemeinschaft können die Initiativen ihre Anliegen besser an Politik und Verwaltung herantragen und effizientere Arbeit leisten. Durch die Förderung gegenseitigen Verständnisses werden die Umsetzungen kleiner und großer gemeinsamer Aufgaben erleichtert. Hier ist beispielhaft an CSD, die GayGames und den Come-together-Cup gedacht. Alleine die Vielzahl der im Ratsbeschluss aufgeführten relevanten Themen macht die breite Streuung der Aufgabenfelder neben dem Sport deutlich:
- Gewaltprävention und Opferschutz
- Gleichstellung in der Arbeitswelt
- Aufklärung im Bereich Jugend und Schule
- Vorbeugender Gesundheitsschutz
- Zielgruppenspezifische Arbeit in den Bereichen Senioren, Jugend, Soziales, Gesundheit, Regenbogenfamilien und Migration
- Förderung in den Bereichen Sport und Kultur
- Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stadtnaher Gesellschaften
- Öffnung und Sensibilisierung der Stadtverwaltung für die Belange von Lesben, Schwulen und Transgender
- Zielgruppenspezifisches Marketing der Stadt Köln

