Wetten, dass ...?

Die Wette von Karlheinz Böhm am 16. Mai 1981 in der TV Sendung "Wetten, dass ...?" ist legendär:
Er wettete damals, dass nicht jede dritte Zuschauerin oder jeder dritte Zuschauer eine Deutsche Mark beziehungsweise einen Schilling für Notleidende in der Sahelzone spenden würde. Vom 2. Mai bis 9. Juni 2011 gab es eine spektakuläre Neuauflage dieser Wette.

Zahlreiche Städte in Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz sammelten Spenden für den Bau von Schulen in Äthiopien. Alleine in Deutschland beteiligten sich 21 Städte - auch Köln war dabei.

Die Wette

Von links: Almaz und Karlheinz Böhm, Oberbürgermeister Jürgen Roters (© Stiftung Menschen für Menschen)Bild vergrößern
Von links: Almaz und Karlheinz Böhm, Oberbürgermeister Jürgen Roters

Oberbürgermeister Jürgen Roters wettete, dass ihn jede dritte Kölnerin oder jeder dritte Kölner mit (mindestens) einem Euro zu Gunsten von Bildungsprojekten in Äthiopien unterstützt. Zwischen dem 2. Mai und dem 9. Juni 2011 hätten demnach mindestens 342.500 Euro zusammen kommen, um die Wette zu gewinnen.

Der persönliche Wetteinsatz von Oberbürgermeister Jürgen Roters war:

Sollte ich wider Erwarten meine Wette verlieren, mache ich einen Dauerlauf quer durch Köln. Auf den Etappen können mich alle Bürgerinnen und Bürger von Worringen bis Libur begleiten. Jede und jeder, der ein Stück mitläuft, kann nach seinen Möglichkeiten eine Spende für die Bildungsprojekte von Menschen für Menschen leisten.

Schulen für Äthiopien

40 Prozent aller Kinder in Äthiopien besuchen keine Schule, 60 Prozent der Erwachsenen können nicht lesen und schreiben. Dabei ist Bildung der Schlüssel für Entwicklung. Mit dem Bau neuer Schulen wird Tausenden Kindern und Jugendlichen ein Ausweg aus der Armut ermöglicht. Deshalb sollen mit den Erlösen der Städtewette so viele neue Schulen wie möglich entstehen.


Funktionen