Arbeitsprogramm des Oberbürgermeisters
Köln braucht einen Neuanfang in seiner sozialen Orientierung, in der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik und beim Klimaschutz. In der Stadtökologie und der Kultur muss die Stadt Spitzenpositionen zurückgewinnen. Mit einer klaren Führung, transparenten Strukturen und verantwortungsvollem Handeln kann Köln all das erreichen.
Die Stadtpolitik werden wir an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten. Wir müssen Vertrauen in die Zukunft vermitteln, Solidarität in der Bürgerschaft und soziale Gerechtigkeit im Stadtleben als Ziele voran stellen. Dazu bedarf es neuer Ideen, neuer Impulse, neuer Wege und auch der Einbindung externer Fachleute. Zugleich gilt es, bewährte Strukturen in Köln auch unter dem Druck massiver Wirtschaftsprobleme zu erhalten. Für diesen breiten Prozess von Innovation und bewahrender Modernisierung stehen die Bausteine meines Arbeitsprogramms:
Städte sind Schrittmacher der gesellschaftlichen Entwicklung. Sie müssen sich mit globalen Trends wie der aktuellen Weltwirtschaftskrise und dem schärfer werdenden Wettbewerb in Europa auseinandersetzen. Städte konkurrieren um Investitionen und zunehmend auch um das kreative Potenzial von Menschen und Unternehmen. In diesem Sinne kommt dem sozialen Frieden als Basis jeder großstädtischen Entwicklung größte Bedeutung zu.
Köln hat viel zu bieten: eine Stadt mit sozialen Traditionen, einzigartigem Lebensgefühl, Kultur aus 2000 Jahren, traditionell starker Wirtschaft und geografisch perfekter Lage im Herzen Europas - in meinem Amt als Oberbürgermeister will ich dafür sorgen, dass Kölns Stärken und Potenziale in der Welt gesehen und beachtet werden.

